Distanzunterricht geht weiter – Anmeldung für Betreuung

Veröffentlicht von Annika Fey am

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

wir sind von der Stadt Menden darüber informiert worden, dass alle Schulen des Märkischen Kreises sich wegen der hohen Inzidenzzahl auch weiterhin im Distanzunterricht befinden.

Für alle Schülerinnen und Schüler der Bischof-von-Kettelerschule, mit Teilstandort Hüingsen, bedeutet dies, dass sie von ihren Klassenlehrerinnen in gewohnter Art und Weise die Links bzw. die QR-Codes für ihr Klassenpadlet erhalten. Zudem werden zu den vereinbarten Zeiten die weiteren Arbeitmaterialien ausgegeben.

Das Lernen im Distanzunterricht ist für alle Schülerinnen und Schüler weiterhin verbindlich, gleiches gilt für die Teilnahme an den Videokonferenzen der Klasse. Bearbeitete Materialien sind der Klassenlehrerin vorzulegen bzw. bei ihr abzugeben. Die im Distanzunterricht erbrachten Leistungen können für Leistungsbewertungen mit herangezogen werden. Die zu Hause erarbeiteten Unterrichtsinhalte sind Grundlage für Leistungsüberprüfungen, die dann später im Präsenzunterricht erbracht werden müssen.

Eine Notbetreuung ist eingerichtet, kann aber auch diesmal wirklich nur im absoluten Notfall in Anspruch genommen. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass diese Betreuung nur den Eltern zur Verfügung steht, die auf Grund Ihrer Berufstätigkeit keine Möglichkeit haben, ihr Kind außerhalb des Unterrichts selbst zu betreuen bzw. Betreuung zu organisieren. Die Notbetreuung findet für alle Schülerinnen und Schüler wieder nur am Hauptstandort statt.

Falls Sie die Notbetreuung für Ihr Kind ab der kommenden Woche in Anspruch nehmen möchten, bitten wir Sie um eine Anmeldung bis zum 18.04. per Mail an:

anmeldung.notfallbetreuung.bvks@gmx.de

In der Notbetreuung werden alle Schülerinnen und Schüler zweimal wöchentlich auf den Covid-Virus getestet. Diese Testung wird künftig für alle, die die Schule besuchen, verbindlich erfolgen und gilt somit auch für die Notbetreuung.

Wir werden mit unseren Schülerinnen und Schülern genau besprechen, wie so eine Testung vor sich geht. Alle bekommen zudem eine kindgerechte Erklärung (in Form eines Leporellos) mit nach Hause. Kommen Sie darüber mit Ihrem Kind/ Ihren Kindern ins Gespräch.

Die von einigen Eltern bereits vorgetragenen Vorbehalte gegenüber einer verbindlichen Testung in der Schule, können wir als Lehrerinnen und Mitarbeiterinnen sehr gut verstehen. Sie können versichert sein, dass wir Ihre Sorgen und Bedenken sehr ernst nehmen und mit unserer doch noch recht jungen Schülerschaft sehr sensibel und verantwortungsbewußt umgehen. Kein Kind wird allein gelassen, alle Kinder werden während der Testung eng durch Ihnen gut vertraute Personen begleitet.

Dies gilt natürlich auch und im Besonderen für den Fall einer positiven Testung. Haben Sie Vertrauen in das pädagogische Geschick aller in der Schule beschäftigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie der Lehrerinnen. Sollte ein Kind anhand des Schnelltests ein positives Testergebnis erhalten, muss es so schnell als möglich von der Schule abgeholt werden. Danach muss eine Bestätigung per medizinischer PCR-Testung (in der Regel beim Hausarzt) erfolgen. Da 30 – 40% der positiven Schnelltests sich im Nachhinein als falsch herausstellen, ist ein Anruf von der Schule in diesem Fall aber noch gar kein Grund für Verunsicherung oder gar Panik.

Geben Sie Ihrem Kind die Möglichkeit, an jedem Tag des Präsenzunterrichts teilzunehmen, der möglich ist. Die Kinder brauchen diese persönlichen Zusammenkünfte mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern, sowie ihrer Klassenlehrerin. Durch die gesetzliche Verpflichtung zur Testung in der Schule ist es nicht mehr notwendig, dass Sie Ihre Einwilligung dazu schriftlich geben müssen. Eltern die die Testung ihres Kindes verweigern, haben keinen Anspruch auf zusätzlichen Distanzunterricht für ihr Kind.

Sehen Sie die Testung in der Schule positiv und als Möglichkeit, den Unterricht in der Schule für alle Beteiligten sicher und möglich zu machen. Die immer noch anhaltende Pandemie, mit immer noch steigenden Inzidenzzahlen, verlangen von jedem von uns verantwortungsbewusstes Handeln. Denn jeder Einzelne trägt mit seinem persönlichen Verhalten dazu bei, die Situation möglichst bald zu bewältigen.

Machen Sie mit und seien Sie Ihrem Kind dadurch ein gutes Vorbild!

Wir hoffen alle sehr, Ihre Kinder bald wieder im Präsenzunterricht begrüßen zu dürfen.

Im Namen des gesamten Teams der Bischof-von-Kettelerschule, mit Teilstandort Hüingsen, verbleibe ich mit herzlichen Grüßen und bleiben Sie gesund,

Bettina Pries

(Schulleiterin – GS BvK Menden)

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