Elternbrief nach den Herbstferien

Liebe Eltern und Sorgeberechtigte,

wir freuen uns, nach den Ferien Ihre Kinder wieder im Schulalltag zu begleiten.

Leider steigen die Corona-Infektionszahlen in vielen Ländern und Regionen an.

Auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts (RKI) (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html)

finden Sie – ständig aktualisiert – die als gefährdet eingestuften Länder und Regionen.

Wenn Sie während der Ferienzeit eine als Risiko-Land oder eine als Risiko-Region eingestufte Gegend aufgesucht haben, dann gilt folgendes:

Nach der Einreise in Deutschland müssen Sie und auch Ihre begleitenden Kinder sich verpflichtend in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Ein Schulbesuch ist nicht möglich.

Ausnahme: Sie legen einen Corona-Test mit negativem Ergebnis vor.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisung nach der Corona-Schutzverordnung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und wird durch die Ordnungsbehörden geahndet.

Weitere Information finden Sie hier:

https://www.schulministerium.nrw.de/ministerium/schulverwaltung/schulmail-archiv/archiv-2020/08102020-informationen-zum-schulbetrieb

Bitte beachten Sie die an unserer Schule auch zuvor schon angewandten Schutzmaßnahmen:

Einhalten der „AHA“-Regel:
Alltagsmaske – Händewaschen – Abstand Halten

  • Das Tragen von Alltagsmasken gilt für Groß und Klein auf dem Schulgelände und im gesamten Schulgebäude. Ausnahme: Ist der festgelegte Sitzplatz erreicht, darf die Maske abgenommen werden.
  • Für die Aufbewahrung der Maske geben Sie Ihrem Kind bitte ein verschließbares Behältnis einen Beutel oder eine Dose – mit in die Schule.
  • Die Alltagsmaske wird immer dann aufgesetzt, wenn ein Abstand von 1, 50 m zum Mitmenschen nicht verlässlich eingehalten werden kann.

Diese Regelung möchten wir aus gegenseitiger Rücksicht auf vorbelastete Personen beibehalten.

  • Verpflichtend für die Kinder bleibt weiterhin das regelmäßige Händewaschen:nach dem Ankommen im Schulgebäude, vor dem Frühstück, nach jedem Toilettengang und nach jeder Pause.

Lüften:

Als besonders infektionsgefährdend in Bezug auf Corona wird die Aerosol-Belastung der Raumluft bewertet.

Deshalb haben wir Anweisung vom Ministerium, die Unterrichtsräume alle 20 Minuten für 5 Minuten und in allen Pausen per Durchzug quer zu lüften.

In dieser und der kommenden Jahreszeit wird das zeitweise zu einer drastisch verringerten Raumtemperatur führen.

Damit sich die Kinder dabei nicht erkälten, empfehlen wir dringend, die Bekleidung der Kinder dementsprechend anzupassen: Zwiebellook ist angesagt!

Um das Frieren zu vermeiden, geben Sie bitte Ihrem Kind wärmende Dinge, wie eine warme Jacke, Tuch oder Decke, zusätzlich mit in die Schule (Diese Sachen können dann auch gerne dortbleiben und müssen nicht täglich mit nach Hause genommen werden.).

Auf das Wechseln der Straßenschuhe gegen Hausschuhe werden wir weiterhin verzichten, damit die Füße warm bleiben.

Sportunterricht:

Turnhallen, bei denen ein Austausch der Luft 5 Mal innerhalb von einer Stunde möglich ist, dürfen nach ministerieller Aussage ohne Probleme genutzt werden.

Wo das nicht möglich ist, soll der Sportunterricht weiterhin im Freien stattfinden.

Nur bei Regenwetter wird unser Sportunterricht deshalb in der Halle stattfinden – wo dann durch die geforderte Querlüftung ähnliche Temperaturen wie im Freien zu erwarten sind.

In den Sportbeutel gehören deshalb zum Wechseln ein langärmliges Shirt bzw. langbeinige Ersatzhose (Durchschwitzen der Bekleidung) sowie Turnschuhe.

Diese Homepage befindet sich aktuell in Überarbeitung und wird in Kürze neu aufgesetzt.

Deshalb möchte ich Sie noch auf eine neue digitale Präsenz unserer Schule aufmerksam machen:

Zusätzlich zu unserer Homepage (https://www.bvks-lendringsen.de) finden Sie zukünftig aktuelle Neuigkeiten und wichtige Informationen rund um unsere Schule unter der URL https://133530.nrw.schule

Bitte beachten Sie, dass diese Seite nicht über eine Suchmaschine zu finden ist, sondern die Internetadresse in die Adressleiste des Browsers eingegeben werden muss.

Schauen Sie doch einfach mal rein!

Mit freundlichen Grüßen

Für das gesamte Team der Bischof-von-Ketteler-Schule mit Teilstandort Hüingsen

E. Schrieck

Schulbeginn: Vorgaben des Schulministeriums

Schuljahresbeginn Wiederaufnahme eines angepassten Schulbetriebes

Nun haben wir in einem „Faktenblatt“, das uns das Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW zugeschickt hat, klare Aussagen zur Wiederaufnahme eines angepassten Schulbetriebes zum Schuljahresbeginn erhalten.
Die wichtigste Aussage für Sie ist, dass möglichst wieder Unterricht nach der Stundentafel im Präsenzunterricht erfolgen soll . OGS und Betreuung werden im Anschluss an den Unterricht wieder statt finden.
Wichtig ist, dass wir nun verbindliche Informationen aus dem Ministerium erhalten haben. Diese gilt es nun von Seiten der Schule und von Seiten der Elternhäuser umzusetzen. Gemeinsam werden wir den neuen Schulalltag verlässlich gestalten!
Den kompletten Text finden Sie hier  , die wichtigsten Punkte folgen im Anschluss:

Wiederaufnahme eines angepassten Schulbetriebs in Corona-Zeiten zu Beginn des Schuljahres 2020/2021
Im Schuljahr 2020/2021 soll der Schul- und Unterrichtsbetrieb in Nordrhein-Westfalen wieder möglichst vollständig im Präsenzunterricht stattfinden. Dabei muss der Schutz der Gesundheit der Lehrkräfte, der Schülerinnen und Schüler, sowie aller am Schulleben Beteiligten sichergestellt sein. Zugleich soll durch eine möglichst weitgehende Rückkehr zu einem angepassten Schulbetrieb in Corona-Zeiten das Recht der Kinder und jungen Menschen auf Bildung und Erziehung gesichert werden. In der Praxis muss das bedeuten, dass für die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge an allen Schulformen in ganz Nordrhein-Westfalen Unterricht nach Stundentafel stattfindet. Es gilt wieder der Grundsatz, dass der Unterricht in Präsenzform den Regelfall darstellt. Sollte Präsenzunterricht auch nach Ausschöpfen aller Möglichkeiten wegen des weiterhin notwendigen Infektionsschutzes oder deshalb nicht vollständig möglich sein, weil Lehrkräfte dafür nicht eingesetzt werden können und auch kein Vertretungsunterricht erteilt werden kann, findet Distanzunterricht statt.
Mund-Nasen-SchutzAn den Schulen mit Primarstufe besteht im Schulgebäude und auf dem Schulgelände für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1-4 sowie für alle weiteren Personen eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Eine Ausnahme hiervon gilt für die vorgenannten Schülerinnen und Schüler, soweit sie sich an ihren festen Sitzplätzen befinden und Unterricht stattfindet. Solange der feste Sitzplatz noch nicht eingenommen wurde oder sobald er verlassen wird, ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Lehrkräfte, die Unterricht in den Jahrgängen der Primarstufe erteilen, können vom Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Unterricht absehen, wenn stattdessen der empfohlene Abstand von 1,5 Meter eingehalten wird. Die Eltern bzw. Schülerinnen und Schüler sind dafür verantwortlich, Mund-Nase-Bedeckungen zu beschaffen.

Schutz von vorerkrankten Schülerinnen und Schülern: Grundsätzlich sind Schülerinnen und Schüler verpflichtet, am Präsenzunterricht teilzunehmen. Es gelten die allgemeinen Bestimmungen zur Schul- und Teilnahmepflicht. Für Schülerinnen und Schüler mit relevanten Vorerkrankungen finden die Bestimmungen über Erkrankungen (§ 43 Absatz 2 SchulG) mit folgender Maßgabe Anwendung: Die Eltern entscheiden, ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte. Die Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt wird empfohlen. In diesem Fall benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen dies schriftlich mit. Die Eltern müssen zum einen darlegen, dass für die Schülerin oder den Schüler wegen einer Vorerkrankung eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Bei begründeten Zweifeln kann die Schule ein ärztliches Attest verlangen und in besonderen Fällen ein amtsärztliches Gutachten einholen. Besucht die Schülerin oder der Schüler die Schule voraussichtlich oder tatsächlich länger als sechs Wochen nicht, soll die Schule ein ärztliches Attest verlangen und in besonderen Fällen ein amtsärztliches Gutachten einholen. Für die Schülerin oder den Schüler entfällt lediglich die Verpflichtung zur Teilnahme am Präsenzunterricht. Sie oder er ist weiterhin dazu verpflichtet, daran mitzuarbeiten, dass die Aufgabe der Schule erfüllt und das Bildungsziel erreicht werden kann. Hierzu gehört auch der Distanzunterricht. Die Verpflichtung zur Teilnahme an Prüfungen bleibt bestehen.

Schutz vorerkrankter Angehöriger, die mit Schülerinnen und Schülern in häuslicher Gemeinschaft leben: Sofern eine Schülerin oder ein Schüler mit einem Angehörigen – insbesondere Eltern, Großeltern oder Geschwister – in häuslicher Gemeinschaft lebt und bei diesem Angehörigen eine relevante Erkrankung, bei der eine Infektion mit SARS-Cov-2 ein besonders hohes gesundheitliches Risiko darstellt, besteht, sind vorrangig Maßnahmen der Infektionsprävention innerhalb der häuslichen Gemeinschaft zum Schutz dieser Angehörigen zu treffen. Die Nichtteilnahme von Schülerinnen und Schülern am Präsenzunterricht kann zum Schutz ihrer Angehörigen nur in eng begrenzten Ausnahmefällen und nur vorübergehend in Betracht kommen. Dies setzt voraus, dass ein ärztliches Attest des betreffenden Angehörigen vorgelegt wird, aus dem sich die Corona-relevante Vorerkrankung ergibt.

Eine Entbindung von der Teilnahme am Präsenzunterricht kommt vor allem dann in Betracht, wenn sich die oder der Angehörige aufgrund des individuellen Verlaufs ihrer oder seiner Vorerkrankung vorübergehend in einem Zustand erhöhter Vulnerabilität befindet. Die Verpflichtung der Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme am Distanzunterricht und zur Teilnahme an Prüfungen bleibt bestehen.

Umgang mit Rückkehrenden aus Risikogebieten: Bei einer Einreise aus einem Risikogebiet ist die Coronaeinreiseverordnung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zu beachten, aus der sich besondere Verpflichtungen für Schülerinnen und Schüler sowie alle an Schulen tätigen Personen ergeben können. Weiterführende Informationen sind auf dessen Sonderseite abrufbar unter: www.mags.nrw/coronavirus. Die Einstufung als Risikogebiet wird durch das Robert-Koch-Institut fortgeschrieben und veröffentlicht: www.rki.de/covid-19-risikogebiete.